FRANKFURT (dpa-AFX) - "Frankfurter Allgemeine Zeitung"' zu deutsch-chinesischen: Konsultationen:

"(...) wirft der Aufstieg Chinas zur Großmacht, (...), nun auch klassische Fragen der Realpolitik auf. (...) Solche Fragen lassen sich nicht mit Regierungskonsultationen beantworten, schon gar nicht von einer scheidenden Kanzlerin. Es fällt allerdings auf, dass Berlin vor allem nach gemeinsamen Interessen sucht, wie das auch im Verhältnis zu anderen Ländern oft der Fall ist: Wirtschaft, Klimaschutz, Gesundheit (Stichwort Corona). Chinas Bedingungen für Zusammenarbeit sind Nichteinmischung und Berücksichtigung seiner "Kerninteressen". Die reichen von Hongkong über Taiwan bis ins Südchinesische Meer und bestehen aus Kontroll- und Besitzansprüchen. Das ist ein hoher Preis für Kooperation und einer, den man in Washington nicht bereit ist zu zahlen. Deutschlands neue Asien-Politik wird kein Spaziergang."/zz/DP/jha