FRANKFURT (dpa-AFX) - "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zu Lockdown in Sachsen:

"(...) Vergessen sind die Schwüre (...), dass die Schulen in einer "zweiten Welle" offen gehalten würden und dass es völlig unnötig sei, Geschäfte zu schließen. Sachsen zeigt, dass es anders kommt, und es dürfte nicht das einzige Land bleiben, für das gilt: Zurück auf Los. (...) Dass es so weit kam, liegt daran, dass halbe Lockdowns dazu verleiten, nicht nach Regeln, sondern nach Lust und Laune zu handeln. Je weniger Lockdown, desto mehr Vernunft braucht es, um sich im Sinne des Gemeinwohls zu disziplinieren. Diese staatsbürgerliche Vernunft gibt es so weitverbreitet, wie zu wünschen wäre, aber nur in Traktaten. Weihnachten wird deshalb nicht ohne schärfere Regeln gefeiert werden können, wie sie jetzt schon mancherorts gelten. (...)"/yyzz/DP/nas