FRANKFURT (dpa-AFX) - "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zur deutschen Corona-Strategie:

"(...) Das Beschwören des Ernstes der Lage steht in Kontrast zu einem erratischen wie uninspirierten Handeln. Kennzahlen sind wichtig; aber die Fixierung darauf (...) ist noch keine Strategie. Richtig: So schlecht steht Deutschland nicht da. Es hat auch weniger ein Strukturproblem, sondern leidet unter einem Führungs- und Vollzugsdefizit. (...) Für Geschacher braucht man ausgebuffte Verhandlungsprofis, für die Verteilung von Impfstoff Logistikspezialisten. Großbritannien erkor dazu einen bewährten General. Und über alldem spielt sich ein digitales Drama ab. Zettel und Bleistift lassen grüßen. Die Infrastruktur ist nicht die eines entwickelten Landes. Hier zeigt sich auch die ganze Peinlichkeit des bisherigen Beauftragtenunwesens. Wir brauchen nicht unbedingt einen Digitalminister. Nur einen Profi."/ra/DP/jha