FRANKFURT (dpa-AFX) - "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zur Gefährdung der Demokratien:

"Die Ungewissheiten des alten Jahres schwappen hinüber in das neue. Das gilt zuallererst für die systemische Auseinandersetzung mit China und den Konflikt mit Russland. Man wird bald genauer wissen, ob Moskau und der Westen einen Weg finden, der die Lage beruhigt (...). Westliche Gesellschaften stehen fast überall unter Stress. Die Corona-Pandemie und die Maßnahmen zu deren Eindämmung haben dazu viel beigetragen. Wie stark das Pendel zum Rechtsextremismus ausschlägt, wird demnächst die Präsidentenwahl in Frankreich zeigen. Vielleicht sind die Demokratien resilienter, als viele annehmen. Doch es stimmt bedenklich, dass so viele die Systemfrage stellen. Dabei sind Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit Güter, von denen die Menschen in Diktaturen nur träumen können"./kkü/DP/he