CHEMNITZ (dpa-AFX) - "Freie Presse" zu Grenzschließungen:

"Dass auch Pendler die Krankheit über die Grenze tragen, scheint unvermeidlich. Ängste, dass auch bei uns die Fallzahlen wieder ansteigen, sind nachvollziehbar. Unter diesen Umständen möchte man nicht in der Haut derjenigen stecken, die über offene oder geschlossene Grenzen zu entscheiden haben. Die Situation ist eine Zerreißprobe für das Verhältnis europäischer Nachbarn. Es bleibt also, daran zu erinnern und darüber zu wachen, was bei derart schwerwiegenden Eingriffen in Grundrechte immer gilt: Die Beschränkungen dürfen nur so lange aufrecht erhalten werden, wie sie unbedingt nötig sind. Keinen einzigen Tag länger."/yyzz/DP/he