CHEMNITZ (dpa-AFX) - "Freie Presse" zu Klagen des Einzelhandels zum Lockdown:

"Ganz aussichtslos könnte diese juristische Strategie nicht sein, wenn die Branche nachweisen kann, dass die Schließungen unverhältnismäßig und letztlich ohne ausreichende gesundheitliche Begründung erlassen wurden. Allein die Vermutung erhöhter Infektionsrisiken darf kein Grund sein, eine ganze Branche an die Wand zu fahren. Statt aber die Urteile abzuwarten, sollte die Politik jetzt endlich ihre Hausaufgaben machen. Es muss jetzt bald einen bundesweit einheitlichen Plan zum Ausstieg aus dem Lockdown geben, und zwar nicht erst im Sommer. Sonst riskiert Deutschland den Ruin zahlloser Handelsunternehmen und damit verbunden die Verödung ganzer Stadtkerne. Wer jetzt dem Einzelhandel wieder eine Perspektive gibt, rettet auch unsere Innenstädte."/yyzz/DP/he