DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Das "Handelsblatt" schreibt zur Gerichtsentscheidung zu Apple:

Es war schon immer ein Hase-und-Igel-Spiel zwischen nationalen Steuerbehörden und internationalen Konzernen, die versuchen, im grenzüberschreitenden Geschäft die Regeln zur maximalen Steuerersparnis auszureizen. Börsennotierte Unternehmen können es gegenüber ihren Aktionären nicht rechtfertigen, mehr Steuern zu zahlen als nötig wäre. Vorwürfe an Firmen, Regeln legal zu nutzen, sind daher fehl am Platz. Das Urteil im Fall Apple zeigt daher einmal mehr: Wenn Regierungen es unfair gegenüber ihrem nationalen Mittelstand finden, dass dieser höhere Steuern zahlen muss als multinationale Konzerne in ihrem weltweiten Geschäft, dann müssen sie an den Steuergesetzen arbeiten./yyzz/DP/eas