DÜSSELDORF (dpa-AFX) - "Handelsblatt" zu Jamaika-Gesprächen:

"Tatsächlich liegt die Vermutung nahe, dass einigen in der Union ein Neustart in der Opposition lieber wäre als ein schwacher Kanzler Laschet in einem fragilen Jamaika-Bündnis. Das gilt nicht zuletzt für die CSU und ihren Vorsitzenden Markus Söder. Er ist Laschet bei den anstehenden Sondierungen bisher so wenig Hilfe wie im Wahlkampf. All das macht es Laschet nicht einfacher, mit den möglichen Koalitionspartnern zu verhandeln. Laschets Aussichten auf Jamaika und das Kanzleramt werden mit der fortschreitenden parteiinternen Demontage immer schlechter. Es ist schwer begründbar, warum jemand Kanzler werden soll, für den die eigene Partei ohne Regierungsamt keine Verwendung mehr hat."/yyzz/DP/he