DÜSSELDORF (dpa-AFX) - "Handelsblatt" zu Union/Laschet:

"Die fortschreitende Ampelsondierung lässt den Druck der Unzufriedenheit im Kessel der Union noch mal kräftig steigen. Und der war nach Laschets historischer Wahlpleite bereits hoch. Die Frage ist nun, ob es dem CDU-Chef noch gelingt, ein Ventil zu finden, indem er einen geordneten Übergangsprozess auf- und durchsetzt zur Bestimmung seines Nachfolgers. Oder ob ihm alles um die Ohren fliegt. Das ist der Grund, warum Laschet sich weiter an den Jamaika-Strohhalm klammern muss. Solange ein Bündnis mit FDP und Grünen zumindest noch eine theoretische Option ist, braucht es einen an der CDU-Spitze, der als Ansprechpartner und Verhandlungsführer zur Verfügung steht. Doch wie lange hält sich Laschet dort noch? Seine Rivalen in der CDU sind unterwegs, um ihre Chancen auszuloten."/yyzz/DP/ngu