DÜSSELDORF (dpa-AFX) - "Handelsblatt" zu US-Geldpolitik:

"Die US-Notenbank (Fed) steht unter enormem Druck, die Inflation von zuletzt 8,5 Prozent wieder einzufangen. (...) Eigentlich haben die USA mit Jerome Powell als erfahrenem Chef der Fed und seiner Vorgängerin Janet Yellen als heutiger US-Finanzministerin sehr gute Voraussetzungen, die Finanz- und Geldpolitik aufeinander abzustimmen. Aber zu einer wirksamen Inflationsbekämpfung hätte sich die Fed schon früher gegen die Regierung stellen müssen, um mit einer straffen Geld- die zu laxe Finanzpolitik abzumildern. Genau das ist nicht passiert. (...) Die Folgen einer nachhaltig hohen Inflation oder einer Rezession dürften gravierend sein. In den USA könnte beides einen Sieg der Republikaner herbeiführen, die sich mit ihrer Weigerung, eine Wahlniederlage anzuerkennen, aus dem demokratischen Konsens verabschiedet haben."/yyzz/DP/nas