DÜSSELDORF (dps-AFX) - "Handelsblatt" zu Wahlkampf/Union:

"Wer redet noch über die Rolle des SPD-Kandidaten im Cum-Ex- oder dem Wirecard-Skandal, wenn die Union selbst mit ihrer Regierungszeit hadert? CDU und CSU sprechen von einem "Neustaat", proklamieren ein "Modernisierungsjahrzehnt" anstatt sich klar und positiv zu den 16 Regierungsjahren ihrer Kanzlerin zu bekennen. Dieser strategische Fehler ist kaum noch zu beheben. Auch die Kanzlerin selbst hat ihn erkannt und beginnt zumindest jetzt, für Armin Laschet und ihre Partei zu werben. Denn sie will am Ende nicht als Egoistin dastehen, die die Zukunft ihrer Partei nicht im Blick hatte."/yyzz/DP/nas