DÜSSELDORF (dpa-AFX) - "Handelsblatt" zum Bundestagswahlkampf:

"Der Trend läuft gegen die Union, und das verändert auch den Wahlkampf. Eigentlich wollte sich die Kanzlerin heraushalten. Jetzt ergreift sie schon fast im Tagesrhythmus das Wort und wirbt für CDU und CSU. Merkel versucht auch, Scholz als politischen Erbschleicher darzustellen, ohne dass sie ihn so nennt. Sie griff im Bundestag ganz gegen ihre Art den SPD-Kanzlerkandidaten erneut an, weil der ein Bündnis mit der Linkspartei nicht ausschließen will. Da hat Merkel einen wunden Punkt getroffen. Scholz mag strategisch sich eine rot-rot-grüne Koalition offenhalten wollen. Das ist aber inhaltlich nicht mehr nachvollziehbar."/ra/DP/nas