KÖLN (dpa-AFX) - "Kölner Stadt-Anzeiger" zu Koalitionsstreit/Atomkraft:

"Unter Umständen hätten sich die Konfliktparteien auf einen Kompromiss verständigen können: auf einen Streckbetrieb aller drei Werke bis 2023 oder gar eine moderate Laufzeitverlängerung mit neuen Brennelementen bis 2024. Freilich ging es Union und FDP nicht allein darum, eine etwaige oder tatsächliche Stromlücke zu schließen, die im Zuge des russischen Angriffs auf die Ukraine und die dadurch ausgelöste Energiekrise eventuell entsteht. Hinter der sachlichen Erwägung lugte das parteipolitische Interesse deutlich hervor."/yyzz/DP/nas