KÖLN (dpa-AFX) - "Kölner Stadt-Anzeiger" zu Staatshilfe/Corona:

"Politiker in Bund und Ländern haben keine andere Wahl. Einerseits gibt es eine Art Verpflichtung von moralischer Dimension. Es gilt, einen Ausgleich zu schaffen für die Einnahmeeinbußen, die Unternehmen durch die staatlichen Restriktionen erleiden - zumal wir mit Maskenpflichten, Bewegungs- und Reisebeschränkungen noch für mindestens ein Jahr rechnen müssen. Die Politik hat jetzt die Aufgabe, Strukturbrüche in labilen Branchen wie dem Tourismus, im künstlerisch-kulturellen Milieu oder in der Messewirtschaft zu verhindern. Mehr noch: Vieles spricht dafür, dass sich die Corona-Krise verschärft und nicht nur Nischensektoren gebeutelt werden. Der Geldfluss in der gesamten Volkswirtschaft muss in Gang gehalten werden."/be/DP/nas