MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der "Münchner Merkur" zu Impfstoff-Notproduktion:

"Der Ruf nach einer staatlich gelenkten Impfproduktion hat einen wahren Kern, nämlich die Frage, wie der Staat sicherstellen kann, dass die lebensrettenden Dosen schnellstens produziert werden. Wenn Millionenspritzen die Produktion an neuen Standorten konzernübergreifend anschieben können - nur zu, dieser Markteingriff ist wirksamer als jede nachträgliche Lockdown-Hilfe. Wer das aber zur Staatswirtschaft ausbauen will, vom Einmalhandschuh bis zum hochkomplexen Impfstoff, verrennt sich. Achtung: Da läuft eine politisch tiefrote Linie zwischen der Notwendigkeit, Kapazitäten in Pharmafabriken optimal zu steuern, und dem historisch entzauberten Unfug der Planwirtschaft."/be/DP/fba