MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der "Münchner Merkur" zur FDP:

"Im Inneren ist die FDP - was wegen Lindners Dominanz weithin unbemerkt blieb - deutlich vielfältiger als sie erscheint. Nicht wenige in der zweiten Reihe ticken sozialliberal, denken Ökologie und Ökonomie zusammen, wollen der FDP im Grundsatz ein empathischeres Gesicht verpassen. Unter anderem mit der Wahl des rheinland-pfälzischen Ampel-Fans Volker Wissing zum Generalsekretär bekommt dieser bisher wenig beleuchtete Teil der FDP ein bundesweites und qua Amt zumindest potenziell gut wahrnehmbares Gesicht. Es ist der Versuch, sich - mit Lindners Segen - ein Stückweit von Lindner zu emanzipieren. Für den nicht mehr gänzlich unumstrittenen Parteichef dürfte es eher strategische Notwendigkeit als Herzensanliegen sein. Auch, um sich selbst im Amt zu halten."/yyzz/DP/fba