REGENSBURG (dpa-AFX) - "Mittelbayerische Zeitung" zu falscher Zusammensetzung:

"Es gibt viele Berufs- und gesellschaftliche Gruppen, die in den politischen Entscheidungsprozessen massiv unter die Räder kommen. Junge generell, moderne Job-Nomaden, einfache Angestellte. Anders gesagt: Die Parteien bilden in ihrer Zusammensetzung die Bevölkerung nicht ab. Das haben sie zwar noch nie besonders gut getan. Aber mittlerweile fühlen sich immer mehr Bürger nicht vertreten, weil ihresgleichen in Parteien und Parlamenten kaum vorkommt. Die Arbeiter etwa machen bei der SPD 16 Prozent aus, bei der Linkspartei 17 Prozent. Die meisten Mitglieder über alle Parteien hinweg sind Angestellte im Öffentlichen Dienst, Beamte, Selbstständige und Freiberufler. An der Gesamtbevölkerung haben diese Gruppen - man glaubt es kaum - aber nur einen Anteil von einem Viertel."/zz/DP/he