NÜRNBERG (dpa-AFX) - "Nürnberger Zeitung" zu CSU-Generalsekretär Blume:

"Bemerkenswert war zudem, dass Blume ein grün-schwarzes Bündnis im Bund mit der "Union" als Juniorpartner "ausschließen würde". Für den Fall, dass die Grünen aus der Bundestagswahl dennoch als stärkste Partei hervorgehen sollte, hat der CSU-General damit eine neue Zerreißprobe in der Union in Aussicht gestellt. Es könnte gut sein, dass die CDU doch lieber mitregiert als ein Ampel- oder gar ein grün-rot-rotes Bündnis zuzulassen. Siehe Baden-Württemberg. In der Tat ist schwer, sich vorzustellen, CSU-Bundesminister würden am Kabinettstisch einer Bundeskanzlerin Annalena Baerbock Platz nehmen und deren Politik verteidigen. Die Partei von Franz Josef Strauß unter grüner Richtlinienkompetenz wäre vielen CSU-Parteigängern nicht vermittelbar. Wenn es aber doch so kommt, wonach es derzeit aussieht? Da gilt die Weisheit des großen bayerischen Philosophen Franz Beckenbauer: "Schaun mer mal"."/yyzz/DP/he