OSNABRÜCK (dpa-AFX) - "Neue Osnabrücker Zeitung" zu Ergänzungshaushalt:

"Natürlich kann der Staat nicht alle Belastungen der Bürger und Unternehmen abfedern, die infolge des Ukraine-Krieges und der hohen Inflation entstehen. Es sollten aber vor allem jene in den Genuss von Hilfen kommen, die es am nötigsten haben. Da gibt es Nachbesserungsbedarf, auf den die Länder zu Recht hingewiesen haben. Für die Ärmsten kommt bislang zu wenig raus. Wichtig ist, dass die Entlastungen des Bürgers zudem nicht erst zum Nimmerleinstag greifen. Bund und Länder sollten sich also nicht im Gezänk um die Rechnung verlieren. Am Ende wird der Bundeshaushalt 2022 ohnehin noch schuldenreicher sein als der Rekord-Etat des Vorjahres. Die Krise macht's nötig."/al/DP/he