OSNABRÜCK (dpa-AFX) - "Neue Osnabrücker Zeitung" zu Flüchtlingen:

"Deutschland hat mit seinem Alleingang in der Flüchtlingskrise 2015, als es gegen den Willen anderer Staaten eine Million Flüchtlinge aufnahm, Vertrauen verspielt. Jetzt besteht die Chance, die EU-Ratspräsidentschaft zu nutzen, um die Migration nach Europa besser zu regeln. Es muss den Europäern mindestens gelingen, etwas für die Männer, Frauen und Kinder zu tun, die in den Lagern leben müssen. Eine Lösung für die gemeinsame Aufnahme vieler Flüchtlinge ist kaum realistisch. Auch in Deutschland ist die Stimmung eine andere als 2015. Ein zweites "Wir schaffen das!" wird es vorerst nicht geben."/yyzz/DP/he