OSNABRÜCK (dpa-AFX) - "Neue Osnabrücker Zeitung" zu Olympia:

"Wie es meistens so ist, wird jetzt schnell die Schuldfrage gestellt und zwischen den Beteiligten hin- und hergeschoben. Haben die Verantwortlichen der Rhein-Ruhr-Initiative zu zögerlich agiert? Womöglich schon, allerdings wollten sie alles sauber abarbeiten und so wenig Angriffsfläche bieten. Das ist das richtige Vorgehen, denn viele Bewerbungen zuvor sind auch am Widerstand der Bevölkerung gescheitert, die sich zu wenig mitgenommen gefühlt hat. Oder hat das Internationale Olympische Komitee mal wieder nach Gutsherrenart die Wahl für Olympia 2032 quasi vier Jahre vorgezogen? Das IOC erklärt es damit, dass durch solch einen Prozess Lobbyistentum und Korruption ein Riegel vorgeschoben wird. In der Theorie ist das eine gute Sache. Die Praxis sah nur leider schon viel zu oft anders aus."/yyzz/DP/he