OSNABRÜCK (dpa-AFX) - "Neue Osnabrücker Zeitung" zu Querdenker/Verfassungsschutz:

"Es war überfällig, dass der Verfassungsschutz die Beobachtung von "Querdenker"-Gruppen ausweitet. Denn viele Menschen, die da mitmachen, wollen einen anderen Staat. Legitimer Protest gegen die Corona-Politik mischt sich mit Angriffen auf den Rechtsstaat und dessen Legitimation. Mit der Unterdrückung von Protest oder einem "Stasi-Staat" hat das nichts zu tun. Versammlungs- und Meinungsfreiheit gelten weiterhin, auch wenn manche behaupten, in Deutschland dürfe man vieles nicht mehr sagen. Doch, das darf man. Nicht zuletzt die "Querdenker"-Demos beweisen es. Es werden aber Grenzen überschritten, wenn dem Staat das Recht abgesprochen wird, Regeln zu setzen, und wenn demokratisch legitimierte Entscheidungen ignoriert werden."/zz/DP/he