COBURG (dpa-AFX) - "Neue Presse" zu USA:

"Justizminister Barr hat dem Präsidenten den Rücken frei gehalten, hat die Justiz auf Pfade geleitet, wo sie für Trump nicht gefährlich werden konnte. Wenn so einer nun das präsidiale Lamenti vom Wahlbetrug ins Reich der Fabeln verbannt, heißt das was. Es scheint, als glimme bei Barr in den letzten Atemzügen der Präsidentschaft Trumps noch ein Funken demokratischen Anstands. Doch der amtierende Justizminister ist gar nicht Trumps Problem. Dessen größte Herausforderung könnte Barrs Nachfolger werden. Dem noch amtierenden US-Präsidenten drohen nämlich zahlreiche Klagen in verschiedenen Bundesstaaten. Neben der Immunität des Amtes hatte Trump bisher Menschen wie William Barr, die ihn vor dererlei Unbill beschützten. In weniger als zwei Monaten ist auch das endlich vorbei."/al/DP/jha