REUTLINGEN (dpa-AFX) - "Reutlinger General-Anzeiger" zu CDU-Vorsitz:

"Den Ruf des Merkel-Gegners und desjenigen, der die CDU mehr am rechten Rand des Parteienspektrums grasen lassen will, möchte er abstreifen. Stattdessen strebt er in die Mitte - natürlich nicht in die moderne Mitte, von der sein Rivale Norbert Röttgen immer spricht. Nein, nur die Mitte. Unter moderner Mitte kann er sich nichts vorstellen, sagt er. Auch das zutiefst konservative Profil, dieses diffus Wertkonservative, das ihm anhängt, mag er nicht mehr in den Vordergrund rücken. Nein, Friedrich Merz ist jetzt vor allem klima- und familienfreundlich unterwegs. Und betont teamfähig. Das hätten ihm nun wirklich nicht alle zugetraut, und dafür hatte er in den letzten beiden Jahren auch keinen Anlass gegeben."/yyzz/DP/he