REUTLINGEN (dpa-AFX) - "Reutlinger General-Anzeiger" zum sozialen Pflichtjahr:

"Gleichwohl ist ein soziales Pflichtjahr ein Thema, über das diskutiert werden muss. Elf Jahre nachdem eine unionsgeführte Regierung die Wehrpflicht ausgesetzt hat. Was wiederum durch den ebenfalls wegfallenden Ersatzdienst zu ernsthaften Engpässen im Klinik- und Pflegebereich geführt hat. Allerdings dürfen Fehlentwicklungen im Gesundheitswesen nicht mit einem verpflichtenden sozialen Jahr kaschiert werden. Im Gegenteil. Auf Freiwilligkeit setzen! Wer sich freiwillig für ein soziales Jahr im Gesundheitswesen, im Katastrophen- oder Naturschutz entscheidet, soll belohnt werden. Durch zusätzliche Rentenpunkte, durch Vorteile bei der Studienplatzvergabe oder Hilfe bei der Ausbildungsplatz-Suche. So gewinnt man junge Menschen. Nicht durch Zwang."/be/DP/he