REUTLINGEN (dpa-AFX) - "Reutlinger General-Anzeiger" zur Corona-Impfverordnung:

"Seit Europa den Impfstoff von Astrazeneca nur für Menschen zwischen 18 und 64 Jahren zugelassen hat, ist die Prioritätenliste der Impfverordnung Makulatur. Die Entscheidung, zunächst Personen zu impfen, die bei einer Erkrankung das höchste Risiko aufweisen, lässt sich nicht mehr konsequent durchhalten. Nun Lehrer und Kita-Personal mit Astrazeneca zu impfen, ist folgerichtig - aber das weckt bei Polizisten, Busfahrern oder Supermarktkassiererinnen nachvollziehbare Begehrlichkeiten. Die Verteilung droht zu einem Verteilungskampf zu werden - aus einer ethischen Frage wird eine politische."/yyzz/DP/he