KOBLENZ (dpa-AFX) - "Rhein-Zeitung" zu Sondierungen/Union:

"Die Politik, erst recht nicht die in der Bundeshauptstadt, ist kein Hort des Mitgefühls. Wer hoch fliegen will, kann auch tief fallen, dürfte die kühle Reaktion vieler dort auf Laschets Schicksal sein. Doch dieser nur zum Teil selbst verschuldete Fall eines Kandidaten ist auch Ausdruck für eine Union, die sich lieber selbst zerlegt, die den größten Feind lieber in den eigenen Reihen sucht, als sich am politischen Gegner abzuarbeiten. Bislang kannte man dies nur von der SPD. Sie und ihr Kandidat Martin Schulz bekamen dafür 2017 die Quittung. Sie wollte, aber konnte dann nicht in die Opposition gehen. Die Ampelsondierer sollten CDU und CSU den Gefallen tun und der Union den Weg für die Erneuerung in der Opposition frei machen."/yyzz/DP/he