KOBLENZ (dpa-AFX) - Die "Rhein-Zeitung" zu Spahn/Moderna:

"Wer jetzt kurzerhand Moderna statt Biontech zum Impfen und Boostern einsetzen will, weil der Impfstoff ansonsten verfallen könnte, der fügt der lebensrettenden Impfkampagne aus kleinlichen Gründen schweren Schaden zu. Anstatt den Kampf gegen das Coronavirus zu unterstützen, untergraben ihn Politiker wie Spahn. Das ist fahrlässig und angesichts der vielen Toten unverzeihlich. Nachdem die Ampelfraktionen mit dem Ende der epidemischen Lage - das hat Spahn auch einst gefordert - die wichtigsten Corona-Notfallinstrumente aus der Hand gegeben und die viel zu unzuverlässige Hospitalisierungsrate als neuen Richtwert eingeführt haben, schwant vielen wohl längst, wohin all dies führen wird: zu einem erneuten Lockdown vor Weihnachten und der Drohung mit einer Impfpflicht fürs Frühjahr wie in Österreich - mit allen gesellschaftlichen Verwerfungen."/be/DP/men