KOBLENZ (dpa-AFX) - "Rhein-Zeitung" zu Spahns Booster-Empfehlung:

"Gewiss: Spahn hat seine Empfehlung in einem Brief an die Ärzte formuliert. So wollte er diesen mehr Sicherheit geben, damit sie im Einzelfall schneller impfen können, als die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt. Doch Spahn ist lange genug im Geschäft, um zu wissen, dass solche Briefe Beine bekommen. Hier zeigt sich sein grundlegendes Problem: Der ehrgeizige Münsterländer ist forsch im Reden, aber schwach im planvollen Handeln. Er hat mit Astrazeneca auf den falschen Hersteller gesetzt und so die lange Impfstoffknappheit mit verursacht. Er war mitverantwortlich für die chaotische Terminvergabe zu Beginn. Er hat Impfzentren geschlossen, die er nur Wochen später wieder öffnen will. Bis in die letzten Tage seiner Amtszeit zeigt sich Spahn als Minister Planlos."/yyzz/DP/nas