MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die "Süddeutsche Zeitung" zum Aus für den Verbrennungsmotor:

"Planbar ist etwas nur, sofern es ein klares Ziel gibt - daher ist es richtig, ein Datum vorzulegen. Auch das Jahr 2035 ist passend gewählt, selbst wenn es radikalen Klimaschützern viel zu fern erscheint: In den zwei Fahrzeuggenerationen bis dahin können sich Firmen noch umstellen. Gleichwohl gibt noch viel Klärungsbedarf: Wo kommt der Strom her, der in den Autos verwendet wird, also: Wie kriegt man Verkehrswende und Energiewende zusammen organisiert? Wo werden die Rohstoffe für die Speicher geschürft? Wie lassen sich Autos in den Innenstädten laden? Wie können sich auch ärmere Menschen künftig ein E-Auto leisten, das derzeit ja noch deutlich teurer ist als ein kleiner Benziner? Und wieviel Strom verbraucht es eigentlich? Ja, auch die Frage ist zu klären, wie frei kann man sein, wenn man dereinst nicht mehr mal eben 1000 Kilometer ohne Stopp fahren kann? Bislang haben sich die meisten vor diesen Diskussionen gedrückt. Das geht nun nicht mehr, es gibt eine Deadline. Und das ist gut so."/yyzz/DP/men