MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die "Süddeutsche Zeitung" zum Wahlkampf der Parteien im Osten:

"Es ist erstaunlich, dass selbst die CDU nach Jahren unter der aus Ostdeutschland stammenden Parteichefin Angela Merkel keine Strategie entwickelt hat. Die Parteien wirken hilflos, obwohl frühere Wahlkämpfe gezeigt haben, wie die wechselhafte Stimmung gedreht werden kann. Die zentrale Währung ist Aufmerksamkeit. Wer von Ostdeutschen gewählt werden will, muss sich für den Osten interessieren und zeigen, die Sorgen in Cottbus, Riesa, Dessau oder Neuruppin anhören und damit ernst nehmen. Nicht mit einer Kurz-Safari in die fremde Welt, sondern mit nachhaltiger Präsenz. So kann es gelingen, unentschlossene Wähler für sich einzunehmen."/yyzz/DP/men