MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die "Süddeutsche Zeitung" zur Union:

"Armin Laschet lebt bislang vom selbstgezeichneten Bild eines sozial ausgleichenden, weltoffenen, den Aufstieg aller möglich machenden Politikers. So gesehen kann er ab jetzt nur hoffen, dass seine vielen Versprechen bei den Menschen viel stärker nachwirken als das, was er mit diesem Programm verschwiegen hat: die Kosten. Geht es nach ihm, dann sollen sich die Menschen bei ihm vor allem aufgehoben fühlen. Das Gefühlige soll entscheidend sein, nicht die Details des Nötigen, zum Beispiel bei der Rettung des Klimas. In diesem Wahlkampf soll die Atmosphäre siegen, nicht die Debatte über die Zwänge in einer Welt, die sich rasant ändert."/yyzz/DP/fba