RAVENSBURG (dpa-AFX) - "Schwäbische Zeitung' zu Hygieneregeln im Amateurfußball:

"Amateurfußballer freuen sich, dass sie wieder ihrem Sport nachgehen können - und das auch vor Zuschauern. Allerdings ist das Hygienekonzept für kleinere Vereine fast nicht einzuhalten. Wenn dann auch noch jede Stadt mitreden darf, welche Regeln gelten, heißt es: Willkommen in Absurdistan. Der FV Ravensburg etwa darf im Verbandspokal-Viertelfinale nur Sitzplätze verkaufen. Stadt und Polizei haben Sorge, dass sich Zuschauer bei Stehplätzen nicht an Abstandsregeln halten. Jetzt stehen im Stadion Klapp-stühle. Wenige Kilometer entfernt in Leutkirch sind Stehplätze erlaubt. Beide Vereine müssen jeden Besucher namentlich erfassen und sind für die Einhaltung der Hygieneregeln verantwortlich. In Biberach findet das Finale ganz ohne Zuschauer statt. Auf Wochenmärkten dagegen herrscht keine Maskenpflicht. Im Spiel sind selbstverständlich Zweikämpfe erlaubt. Aber kein gemeinsamer Jubel! Es sind absurde Regeln, die es den Vereinen mit ihren vielen Ehrenamtlichen unnötig schwer machen."/yyzz/DP/he