STUTTGART (dpa-AFX) - Die "Stuttgarter Zeitung" zu Belarus:

"Lukaschenko hat seiner Bevölkerung den Krieg erklärt. Er lässt prügeln und foltern. Reden will er zwar auch, aber nicht mit seinen Landsleuten. Lukaschenko reist lieber zu Russlands Präsident Putin. (...) Derzeit tendiert das Interesse in Moskau an einem Machtwechsel in Minsk gegen null. Die Menschen in Belarus, aber auch in Russland würden einen Abgang Lukaschenkos als Schwäche deuten. Tatsächlich sind Belarus-Effekte in Russland nicht auszuschließen. Die Regionalwahlen in Russland am Sonntag haben trotz der Vergiftung von Alexej Nawalny für eine Mobilisierung der Opposition gesorgt."/be/DP/fba