WIESBADEN (dpa-AFX) - Der "Wiesbadener Kurier" zu den Wirtschaftsbeziehungen:

"Die Sanktionen sind alternativlos, doch neben ihren erhofften Wirkungen haben sie auch immense Nebenwirkungen. Für Menschen wie für Unternehmen. Wie stark sie sein werden, lässt sich im Moment nur erahnen. So hat am Mittwoch der Mainzer Technologiekonzern Schott eine Großinvestition in Russland gestoppt und muss nun womöglich versuchen, Kapazitäten für dringend benötige Pharmafläschchen anderswo zu schaffen. Hinzu kommt die Sorge - und hoffentlich baldige Rettung - von Mitarbeitern und Angehörigen aus dem direkten Krisengebiet. Schott ist nur einer von vielen. Weltweit werden Geschäftsbeziehungen überprüft und neu geordnet. Der Februar 2022 ist eine Zäsur, auf Dauer."/al/DP/men