DARMSTADT (dpa-AFX) - Zum Auftakt des Betrugsprozesses um den mittlerweile insolventen Goldhändler PIM hat die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit der Verlesung der Anklage begonnen. Verantworten müssen sich in dem Verfahren vor dem Landgericht Darmstadt zwei ehemalige führende Mitarbeiter im Alter von 49 und 52 Jahren.

Das Unternehmen im hessischen Heusenstamm soll von 2016 bis September 2019 mit ihren Kunden Lieferverträge einschließlich Bonusversprechen über Hunderte Kilogramm Gold abgeschlossen, diese aber nicht erfüllt haben. Zinsen sollen nach einer Art Schneeballsystem über neu angeworbene Kundengelder ausgezahlt worden sein. In dem Prozess geht es um Verträge für den Kauf von rund drei Tonnen Gold, das den Vorwürfen zufolge in diesem Umfang wohl nie in irgendwelchen Tresoren gelagert war./opi/chs/DP/mis