OSLO (dpa-AFX) - Nach den Vorfällen mit zwei Schiffen im Golf von Oman hat eines der betroffenen Unternehmen eine Attacke auf den Öltanker "Front Altair" zunächst nicht bestätigt. Bisher sei nur klar, dass es eine Explosion und einen Brand an Bord der "Front Altair" gegeben habe, sagte ein Sprecher der Tankerreederei Frontline am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Berichte, das Schiff sei bereits gesunken, stimmten nicht. "Es ist nicht gesunken", sagte er.

In der Nähe der Küste des Irans war es am Donnerstag zu Zwischenfällen mit zwei Handelsschiffen gekommen. Nach Angaben der norwegischen Seefahrtsbehörde wurde die "Front Altair" angegriffen und geriet danach in Brand. Die deutsche Reederei Bernhard Schulte Shipmanagement (BSM) in Singapur teilte zudem mit, es seien 21 Seeleute von ihrem mit Methanol beladenen Frachter "Kokuka Courageous" gebracht worden. Die US-Marine erklärte, sie habe zwei Notrufe erhalten./trs/DP/jha