ETFs erfreuen sich weiterhin einer großen Beliebtheit. Der Newsflow für Passivfondsinvestoren ist außerdem überaus positiv. Immerhin werden einige beliebte Vertreter augenscheinlich ein weiteres Mal günstiger.

Sogar die Mainstream-Medien ohne finanziellen Background springen inzwischen auf den Siegeszug der ETFs auf und wollen ihren Teil der Aufmerksamkeit. Erst kürzlich habe ich dabei eine Schlagzeile gelesen, nach der zwei Passivfonds ausreichend wären, um ein Leben lang finanziell vorzusorgen.

Klingt das nach wenig? Oder möglicherweise nach viel? Riskieren wir einen Blick auf die kühne Behauptung und deren Wahrheitsgehalt.

2 ETFs, ein Leben lang

Ein kleiner Spoiler vorab: Wer auf der Suche nach konkreten Namen ist, den muss ich leider enttäuschen. Die konkreten ETFs befanden sich auch für mich nämlich versteckt hinter einer Paywall. Allerdings: Der Ansatz lässt sich aus den ersten drei sichtbaren Absätzen ableiten.

Gemäß dem Artikel ist es möglich, rund 90 % der börsennotierten Welt mit bloß zwei ETFs abzudecken. Oder, anders ausgedrückt: Man kann in fast alle Unternehmen rund um den Globus investieren. Ganz einfach, indem man in zwei Passiv- oder Indexfonds investiert. Egal ob mit Sparplan oder aber mit einer einzelnen Investition.

Neun von zehn börsennotierte Aktien abzudecken, das mag wie ein vielversprechendes Vorhaben klingen. Keine Frage: Wer von der globalen Wirtschaftswelt profitieren möchte, für den ist das vielleicht genau der richtige Ansatz. Es gibt jedoch ein Aber. Denn grundsätzlich könnte es ausreichen, in einen der Alternativen zu investieren. Vielleicht ist das mit Blick auf die Gesamtrendite sogar die bessere Alternative. Auch wenn man quantitativ ein wenig einbüßen könnte und nicht in neun von zehn Unternehmen investiert, die auf diesem Planeten börsennotiert sind.

Die historisch gesehen bessere Alternative

Zumindest historisch gesehen wäre es besser gewesen, ein kleines bisschen konzentrierter zu investieren. Ein ETF auf den S&P 500 hätte es beispielsweise auf eine Rendite von knapp über 9 % pro Jahr gebracht. Einer auf den MSCI World hingegen auf lediglich 7 % pro Jahr. Das zeigt: Eine möglichst breite Diversifikation muss nicht unbedingt erstrebenswert sein. Vor allem nicht mit Blick auf die Gesamtrendite.

Konzentration in einem marktbreiten Ansatz ist vielleicht wichtiger und deshalb könnte in meinen Augen auch ein ETF auf den S&P 500 ausreichen, um ein Leben lang zu investieren. Wobei das einen Ansatz impliziert, der immerhin die größten 500 US-amerikanischen Unternehmen abdeckt.

Falls du dich über die Diversifikation sorgst: Auch hier ist noch immer ein marktbreiter Ansatz vorhanden. Der S&P 500 ist schließlich noch immer breit diversifiziert. Wobei erwähnenswert ist, dass Tech-Aktien inzwischen im S&P 500 und dem MSCI World die Schwerpunkte bilden. Weniger könnte manchmal durchaus mehr sein.

Der Artikel Reichen 2 ETFs wirklich ein Leben lang? (psst, sogar 1 ETF reicht theoretisch!) ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

Ist diese Aktie das „nächste Netflix“ (und ein Corona-Gewinner)?

Wegen Corona-Isolation nimmt zurzeit ein Trend doppelt an Fahrt auf, der frühe Investoren so glücklich machen könnte wie die Netflix-Investoren der ersten Stunde: Gaming.

Netflix hat seine Aktionäre bereits auf diese Entwicklung vorbereitet „Wir konkurrieren mit diesem disruptiven Trend… und wir werden ihn vermutlich verlieren…!“. Dieses Unternehmen ist in den Augen unserer Analysten eine Top-Gaming-Empfehlung, und könnte Netflix als König des Next-Gen-Entertainment entthronen. In unserem Bericht möchten wir dir gerne alle Einzelheiten über diese Top-Empfehlung an die Hand geben.

Klick hier, um den Bericht herunterzuladen – und wir verraten dir den Namen dieser Top-Empfehlung … komplett kostenfrei!

Motley Fool Deutschland 2021

Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

Jetzt den vollständigen Artikel lesen