Hast du bereits damit angefangen, beim Thema Ruhestand und Rente privat vorzusorgen? Falls ja, dann bist du vielen einen großen Schritt voraus. Die Erkenntnis, dass die gesetzliche Rente möglicherweise nicht ausreichen wird, um bequem in den Ruhestand zu gehen, ist wesentlich. Das setzt andere Dinge und Überlegungen in Kraft.

Ein Thema, das man als Foolisher Investor dabei würdigen muss, ist das Risiko. Aber sollte man es bei der Planung seiner eigenen Rente und des Ruhestandes auf jeden Fall meiden? Grundsätzlich könnte gelten: Nein, denn jede Rendite hat ihren Preis. Allerdings gibt es verschiedene Formen von Risiken beziehungsweise mehrere Graustufen.

Ruhestand, Rente, Risiko … und Rendite

Foolishe Sparer und Investoren wissen inzwischen: Es gibt kaum eine nennenswerte Rendite ohne ein gewisses Risiko. Die Zeiten, in denen Lebensversicherungen, Sparbücher oder auch einfach Tagesgeldkonten etwas abgeworfen haben, sind vorbei. Die Zinsen bewegen sich am Nullpunkt und das bedeutet: Rendite hat leider immer einen Preis.

Deshalb gilt es ganz klar: Jemand, der sich verantwortungsvoll und effizient mit dem Thema Ruhestand und Rente auseinandersetzt, sollte zumindest ein gewisses Risiko eingehen, um Rendite zu erhalten. Rendite beschleunigt den Vermögensaufbau und über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg ist insbesondere ein kurzfristiges bis mittelfristiges Risiko den Renditeaussichten unterzuordnen. Langfristig, das zeigt sich regelmäßig, sind Aktien in einem diversifizierten oder marktbreiten Ansatz vergleichsweise sicher. Insbesondere, wenn man keine groben Fehler begeht.

Da wären wir auch schon bei einem wichtigen weiteren Punkt: Du kannst das Risiko streuen und meiden und so weit verringern, wie du möchtest. Hohe Diversifikation, Dividendenaktien oder konservative Möglichkeiten wie ETFs können Optionen für dich sein. Und stellen in der Regel einen Kompromiss aus Rendite, Risiko und Diversifikation dar. Das kann ideal für Ruhestand und Rente sein.

Finde deinen Weg!

Das wiederum zeigt: Du wirst zwar ein wenig ins Risiko gehen müssen. Allerdings nur insoweit, als du dich damit wohlfühlst. Möchtest du beispielsweise besonders konservativ agieren, so können defensive Dividendenaktien mit zuverlässigen Geschäftsmodellen und starken Dividendenhistorien ein Weg sein.

Oder die bereits genannten ETFs beziehungsweise Indexfonds. Hier kaufst du einfach den ganzen Markt und folgst der Entwicklung langfristig. Das impliziert natürlich generelle, marktbreite Risiken. Trotzdem kannst du die Einzelrisiken ausklammern.

Risiko, Rente und Ruhestand gehen daher in gewisser Weise Hand in Hand. Aber man darf das Renditepotenzial nicht unterschätzen. Finde daher besser deinen womöglich konservativen Weg. Du musst ja nicht versuchen, die nächste volatile Wachstumsrakete von morgen zu identifizieren.

Rente und Ruhestand: Es geht nicht ohne Risiko!

Wenn du daher renditeträchtig deine Rente und deinen Ruhestand planen möchtest, lebe mit einem gewissen Risiko. Aber wenn du magst, versuche sie so gut es geht zu verteilen. Deinen Vorstellungen und deinen Wünschen stehen verschiedene Ansätze zur Verfügung. Finde deinen Weg, mit dem du dich wohlfühlst. Auch das Risiko ist schließlich ein Faktor, den du kontrollieren kannst.

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Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

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