Die vergangene Handelswoche brachte an den Kapitalmärkten vor allem zum Ende hin noch einige interessante Entwicklungen hervor. Das trifft im Besonderen auf die Rohstoffmärkte zu. In unseren letzten Kommentaren an dieser Stelle haben wir des Öfteren die aussichtsreichen Konstellationen bei Gold und Brent C.O. thematisiert. Beide legten einen überzeugenden Wochenausklang hin und überwanden in diesem Zusammenhang massive charttechnische Hürden. Bestätigen sich die neuen Kaufsignale nun auch noch zu Beginn der neuen Handelswoche, dann könnten sowohl bei Gold als auch bei Brent C.O. richtungsweisende Weichenstellungen vollzogen werden.

Bevor wir uns den beiden Hauptprotagonisten des heutigen Kommentars zuwenden, kommen wir natürlich nicht umhin, noch kurz auf die Hausse bei Palladium einzugehen. Das Edelmetall hat nach einer kleinen Verschnaufpause seine Rekordjagd jüngst wieder aufgenommen und notiert mit 1.435 US-Dollar in unmittelbarer Nähe zu seinem aktuellen Hoch. Palladium ist nun offenkundig drauf und dran, dieser "wilden Jagd" ein weiteres Kapitel hinzuzufügen. Die beeindruckende Aufwärtsdynamik des Edelmetalls will und will nicht abebben; ungeachtet des überkauften Stadiums der Bewegung. Kommen wir nun aber auf Gold zu sprechen.

Die fundamentalen Aspekte bei Gold hatten wir zuletzt in diversen Kommentierungen an dieser Stelle thematisiert, sodass wir uns hier und heute auf die charttechnischen Aspekte fokussieren können, die für sich genommen bereits jede Menge Spannung für die nächsten Handelstage versprechen. Ein erster Vorstoß des Edelmetalls, sich der massiven Widerstandszone um 1.315 US-Dollar final zu entledigen, fiel nach einem hoffnungsvollen Auftakt Ende Januar im Bereich von 1.325 US-Dollar in sich zusammen. Das Edelmetall zog sich daraufhin wieder unter die 1.315 US-Dollar zurück und konsolidierte. Der Verlauf der Konsolidierung nährte von Beginn an die Hoffnung darauf, dass es zu einem weiteren Vorstoß kommen würde. Denn trotz diverser Unkenrufe kreierte sich kein nachhaltiges Abwärtsmomentum. Der eminent wichtige Unterstützungsbereich von 1.290 US-Dollar blieb unangetastet. Mit dem vergangenen Freitag ist nun der erwartete Vorstoß angelaufen. Gold setzte über die 1.315er Marke und ist bereits dicht an sein letztes Verlaufshoch herangerückt. Der Wochenschluss bei 1.321 US-Dollar offeriert nun die Ausbildung neuer Bewegungshochs und eine Fortsetzung der Bewegung bis in den Bereich von 1.350 / 1.370 US-Dollar. Um dieses Szenario nicht zu gefährden, sollten die 1.290 US-Dollar nicht mehr unterschritten werden.

Erst am vergangenen Donnerstag (14.02.) thematisierten wir die sich abzeichnenden Ausbruchsbewegung bei Brent C.O.  Nach mehreren vergeblichen Versuchen zuvor nutzte Brent C.O. dieses Mal jedoch die Gelegenheit und brach signifikant über die 63,5 US-Dollar aus. Das in der betreffenden Kommentierung von uns skizzierte Bewegungsziel (Widerstand bei 67,0 US-Dollar) wurde im Zuge der Bewegung bereits fast erreicht. Der bisherige Verlauf der Bewegung und die von ihr an den Tag gelegte Dynamik offeriert unserer Meinung nach nun deren Fortsetzung in Richtung 70,0 US-Dollar. Die 63,5 US-Dollar sollten allerdings aus charttechnischer Sicht nicht mehr unterschritten werden. Anderenfalls würde sich das vorliegende Kaufsignal neutralisieren.


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