DETROIT (dpa-AFX) - Am US-Automarkt stehen die Zeichen weiter auf Abschwung, große Hersteller wie General Motors (GM), Fiat Chrysler und Toyota mussten im vergangenen Monat herbe Absatzdämpfer verkraften. Für eine positive Ausnahme sorgte allerdings Volkswagen - die Wolfsburger wurden trotz des schwachen Gesamtmarkts deutlich mehr Neuwagen bei der US-Kundschaft los. Auch BMW konnte zulegen.

VW steigerte die US-Verkäufe im März um 14 Prozent zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 37 092 Stück, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Während der Absatz bei den Modellen Tiguan, Beetle und Jetta zum Teil kräftig anzog, rutschte er beim Golf um fast ein Fünftel ab. Im Jahresverlauf schaffte VW ein Plus von 2,3 Prozent. BMW verbuchte bei der Kernmarke einen Zuwachs um 2,9 Prozent auf 32 228 Autos.

Insgesamt kühlt sich der US-Automarkt jedoch weiter ab, auch wenn Pick-up-Trucks und SUVs gut gefragt bleiben. Bei Fiat Chrysler brachen die Verkäufe im März um über sieben Prozent ein. Toyota geriet mit 3,5 Prozent ins Minus. Der Marktführer GM musste im ersten Quartal einen siebenprozentigen Absatzrückgang verkraften./hbr/DP/fba