Der S&P 500 (WKN: A0AET0 ISIN: US78378X1072) steuert auf einen starken Wochenausklang zu. Auch in dieser Handelswoche vermochten es äußere Einflüsse bislang nicht, die Entwicklung des US-amerikanischen Leitindex nachhaltig zu beeinträchtigen. Dabei gab es durchaus Situationen, in denen man dachte, nun würde es in die Konsolidierung gehen. Doch wie zuletzt auch schon schaffte es der Index, sich aus diesen vermeintlich prekären Situationen zu befreien. Die Konsolidierung wird kommen, muss aber offenkundig noch warten.

Für etwas Nervosität und Unruhe sorgten zuletzt immer mal wieder Nachrichten zur Lage in der von der Corona-Virus-Epidemie besonders arg gebeutelten chinesischen Provinz Hubei mit seiner Hauptstadt Wuhan. Das Wüten des Virus (mit der neuen Bezeichnung Sars-CoV-2) lässt offenkundig nicht nach. An den Finanzmärkten kocht das Thema zwar immer mal wieder hoch, doch (noch) hat es keine gravierenden, negativen Auswirkungen auf die Kursentwicklung.

Nach einer mit zahlreichen Konjunkturdaten gespickten Handelswoche ging es für den S&P 500 unter diesem Aspekt in der aktuellen Handelswoche vergleichsweise ruhig zu. Der gestrige Donnerstag (13.02.) sorgte mit den US-Verbraucherpreisen für ein erstes Highlight. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise in der Kernrate um +0,2 Prozent und damit im Rahmen der Erwartungen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat legten die Preise in der Kernrate um +2,3 Prozent zu und damit leicht stärker als im Vorfeld erwartet (+2,2 Prozent) wurde. Zum Wochenausklang am heutigen Freitag könnte es in puncto Konjunkturdaten noch einmal turbulent werden. Es steht die Veröffentlichung einer Vielzahl relevanter Daten an. Neben den Daten zur Industrieproduktion und zu den Einzelhandelsumsätzen stehen auch die aktuellen Daten zum US-Verbrauchervertrauen (ermittelt durch Uni Michigan / Reuters) an. Ob der Relevanz der Zahlen könnte es durchaus frische Impulse für den S&P 500 geben. Richten wir unseren Blick gleich in die nächste Woche. Hier dürfte vor allem die Veröffentlichung des FOMC-Sitzungsprotokolls (Mittwoch, 19.02.) im Fokus stehen. An der charttechnischen Lage hat sich im Vergleich zu unserer letzten Kommentierung zum S&P 500 vor genau einer Woche kaum etwas verändert.

Die rasche Rückeroberung des temporär gebrochenen Aufwärtstrends war wichtig. Darüber hinaus war es wichtig, dass sich der Index weiterhin oberhalb der 3.200er Marke behaupten konnte. Bei einem Bruch dieser relevanten Unterstützung wäre unserer Meinung nach eine Neubewertung notwendig. Zuletzt konnte der S&P 500 Rücksetzer sogar weitgehend auf das Niveau des Januar-Hochs bei 3.338 Punkten begrenzen. Auch das spricht für die aktuelle Robustheit des Index. Auf der Oberseite wird es aber hingegen offenkundig immer schwieriger, Momentum zu entwickeln. Die Luft wird mit Blick auf das exponierte Kursniveau sozusagen dünner. Möglicherweise könnte ein Ausbruch über die 3.400 Punkte – so er denn kommt – die Bewegung wieder beleben.

 (S&P 500® ist eine eingetragene Marke von Standard & Poor‘s Financial Services, LLC)

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