SALZGITTER (dpa-AFX) - Der Stahlkonzern Salzgitter <DE0006202005> hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 angesichts einmaliger Abschreibungen in Höhe von rund 200 Millionen Euro einen voraussichtlich größeren Vorsteuerverlust gemacht als gedacht. Der Verlust vor Steuern dürfte nun zwischen 250 und 280 Millionen Euro liegen, wie der Konzern am Dienstag in Salzgitter mitteilte. Laut früherer Prognose sollte der Verlust im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich liegen. Der Aktienkurs sackte zuletzt um mehr als fünf Prozent ab.

An der Prognose für den im operativen Geschäft erwirtschafteten Vorsteuergewinn von 125 bis 175 Millionen Euro hielt das Management jedoch fest. Grund für die Abschreibungen seien im Wesentlichen die aktuellen wirtschaftlichen und politischen Unwägbarkeiten, inklusive der Zuspitzungen wie jüngst im Nahen Osten, hieß es weiter. Im laufenden Geschäftsjahr 2020 rechnet der Konzern mit einem in etwa ausgeglichenen Vorsteuerergebnis./kro/jha/