Seit Anfang dieser Woche orientiert sich die SAP-Aktie wieder nach oben und nähert sich damit erneut der bei 125 Euro verlaufenden Widerstandszone. Bei 24,96 Euro befindet sich das aktuelle Rekordhoch, das Anfang Juli erreicht wurde. Mitte Dezember drang der Kurs noch einmal bis auf 124,92 Euro vor, doch weiter vermochten die Anleger den Titel nicht ansteigen zu lassen. Möglicherweise gelingt diesmal ein erfolgreicher Ausbruch, denn mit jedem weiteren Versuch steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Ausbruch letzten Endes auch gelingen wird.

Welche Erkenntnisse liefert der Ichimoku-Indikator?

Der Kurs verläuft oberhalb der Standardlinie (Kijun) und oberhalb der Wolke (Kumo). Daraus ergeben sich zwei bullische Signale. Beim Blick auf den rechten Rand erkennt man, dass die Wolke bärisch geprägt ist. Allerdings liegt die lange vorauseilende Linie 2 nur ganz knapp oberhalb der kurzen vorauseilenden Linie 2. Weiterhin befindet sich die drehende Linie (Tenkan) unterhalb der Standardlinie. Bei der Kreuzung am 2. Januar wurde ein Death Cross gebildet, das bärisch zu werten ist. Außerdem verläuft die verzögerte Linie (Chikou) knapp oberhalb des Kurses und über der Wolke – daraus folgt ein weiteres Long-Signal. Demzufolge gibt es drei bullische und zwei bärische Signale, sodass sich ein Einstieg aus charttechnischer Sicht durchaus bezahlt machen könnte.

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