SAP-Konkurrent Oracle legte kürzlich seine aktuellen Quartalsergebnisse vor. Trotz adäquater Steigerungen bei Umsatz und Gewinn ging die Oracle-Aktie im Anschluss in die Knie. Die Aktie des Mitbewerbers Microsoft setzt hingegen den zentralen Widerstand unter Druck und könnte bei einem Ausbruch ein frisches Kaufsignal installieren. Bleiben wir zunächst bei Oracle.

Oracle – Aktie nach Zahlen unter Druck

Oracle (WKN: 871460  ISIN: US68389X1054  Ticker-Symbol: ORC) legte am 15.06. die Ergebnisse für den 3-Monatszeitraum zum 31.05. vor. Gleichzeitig beschloss Oracle damit sein Fiskaljahr 2021. Oracle wies für den 3-Monatszeitraum zum 31.05. einen Umsatz in Höhe von 11,227 Mrd. US-Dollar aus; nach 10,440 Mrd. US-Dollar im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn des Konzerns lag im aktuellen Berichtszeitraum mit 4,033 Mrd. US-Dollar (entspricht EPS in Höhe von 1,37 US-Dollar) deutlich über dem Wert aus dem Vorjahresquartal (3,116 Mrd. US-Dollar). Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn wurde von Oracle mit 4,524 Mrd. US-Dollar (entspricht EPS in Höhe von 1,54 US-Dollar) angegeben, nach 3,779 Mrd. US-Dollar im entsprechenden Vorjahresquartal. Oracle konnte die Erwartungen des Marktes sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn übertreffen.

Oracle

Das half der Oracle-Aktie zunächst herzlich wenig. Gewinnmitnahmen warfen sie zurück. Zuletzt thematisierten wir an dieser Stelle die Ausbruchssituation aus der ansteigenden Dreiecksformation (rot dargestellt). Das damit installierte Kaufsignal trieb Oracle zwischenzeitlich auf 85 US-Dollar. Aufgrund des jüngsten Kursrücksetzers rutschte die Aktie unter das Ausbruchsniveau von 80 US-Dollar. Somit wurde das zuletzt installierte Kaufsignal neutralisiert. Die nächste potentielle Haltezone liegt nun bei 75 US-Dollar / 73,5 US-Dollar. Sollte Oracle darunter abtauchen müssen, würde eine Neubewertung notwendig werden.

Microsoft – Zündet die Aktie nun den Kursturbo?

Bereits zum Zeitpunkt unserer letzten Kommentierung (10.06.) zu Microsoft (WKN: 870747  ISIN: US5949181045  Ticker-Symbol: MSF) rückte die Aktie an die zentrale Widerstandszone 260+ US-Dollar heran.

Microsoft

Zuletzt konnte Microsoft den Druck auf die Zone verstärken und unternahm bereits erste Versuche, diese zu überspringen. Nun gilt es jedoch, nachzusetzen, denn die bisherigen Vorstöße brachten noch nicht den gewünschten Erfolg. Sollte es Microsoft nunmehr gelingen, den Widerstand zu durchbrechen, dann würde sich für die Aktie die Tür auf der Oberseite weit öffnen. Um das Momentum nicht zu verlieren, sollten Rücksetzer im besten Fall auf 240 US-Dollar / 238 US-Dollar begrenzt bleiben. Sollte es für Microsoft darunter gehen, ist Obacht geboten.

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