Die Steinhoff International Holdings NV (ISIN: NL0011375019) könnte sich zu "einem normalen Konzern" mit vielen Schulden entwickeln. Die wichtige südafrikanische Tochter Pepkor, deren Steinhoff-Beteiligung Teil der Lösung sein könnte für die Rechtsstreitigkeiten, verkauft ihre Baumarktsparte, die für rund 12% des Umsatzes, aber nur 2% des Gewinns in 2019 stand

Jetzt bekommt man für diese Baumarktgruppe rund 1 Mrd. ZAR (exakt. 1,074 Mrd. ZAR, rund 50 Mio. EUR) vom Konkurrenten Cashbuild Ltd., dem bessere Entwicklungsmöglichkeiten für die Baumärkte und Baustofflieferanten zugestanden werden. Insbesondere in den letzten - corona-geprägten Monaten blieb diese Sparte noch weiter hinter den anderen Sparten zurück. Aufgrund des südafrikansichen Lock-downs waren die Baustoff- und Baumärkte noch wesentlcih stärker betroffen, als die anderen Retail bzw, Fintech-Töchter. Man wird ein potentielles Sorgenkind, das auf jeden Fall Liquidität gebunden hätte, los und kann sich auf die bereits vor der Krise höhermargigen Geschäftsfeldern konzentrieren. Bei den Halbjahresergebnissen wurde klar, das die Baumärkte am schwersten getroffen waren und bereits im Vorjahr waren sie die "lame duck" im Pepkor-Konzern: "(...)Baumärkte waren am stärksten betroffen und kamen so für den Neunmonatszeitraum auf Minus 17,2% - Nachholbedarf sollte im Q4 kräftig durchschlagen: "    …

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