shareribs.com - Ottawa 09.10.2019 - Erstmals seit der Legalisierung in Kanada sind die Preise für Cannabis auf dem legalen Markt zurückgegangen. Damit bleibt aber immer noch ein deutlicher Unterschied zum Schwarzmarkt, der für die Konsumenten attraktiver zu sein scheint.

Wie Statistics Canada mitteilte, ist der Preis für das Gramm Cannabis in Kanada im dritten Quartal auf durchschnittlich 10,23 CAD zurückgegangen. Im zweiten Quartal waren es noch 10,65 CAD. Dies war der erste Rückgang des Preises seit der Legalisierung im vergangenen Jahr.

Damit ist der regulierte Markt weiterhin deutlich teurer, als der Schwarzmarkt, vor der Preis für das Gramm Cannabis von 5,94 auf 5,59 CAD gefallen ist.

Die Analysten von Statistics Canada wiesen darauf hin, dass die Zahlen mit Vorsicht zu genießen seien, da diese von der Öffentlichkeit bezogen wurden. Mit 125 gültigen Berichten sei die Datenmenge zudem recht klein.

Beobachter aus der Branche gehen davon aus, dass die Preise für Cannabis im vierten Quartal weiter zurückgehen sollten. Grund dafür ist ein Überangebot in den Lagerhäusern der einzelnen Provinzen, aber auch bei den Einzelhändlern. Ein Analyst von The Cannalysts sagte laut Yahoo Finance Canada, dass die kanadischen Produzenten ausreichend Cannabis produzieren, um 81 Prozent des Bedarfs im Land zu decken.

Gleichzeitig wird aber auch davon ausgegangen, dass die Produzenten Platz schaffen werden, um Raum für die essbaren Cannabisprodukte zu schaffen, die nach der Legalisierung in der kommenden Woche ab Dezember auf dem Markt erwartet werden.




Getränke mit Cannabisgehalt gelten in der Brauereibranche als der nächste große Umsatzbringer. Die Unternehmen müssen angesichts wegbrechender Verkäufe von Bier neue Produkte entwickeln, um neue Kundengruppen gewinnen zu können. In den USA hat Constellation Brands Milliarden in den Cannabisproduzenten Canopy Growth investiert und auch in Kanada bahnt sich eine ähnliche Entwicklung an.

In Deutschland könnte XPhyto Therapeutics Corp. (A2PPTN) vor diesem Hintergrund zu einem strategischen Fit für hiesige Brauereien geben. Die Brauereigruppe Oettinger hat kürzlich ein Biermischgetränk mit Cannabis auf den Markt gebracht und dürfte damit nur den Beginn dieses neuen Marktes darstellen.

XPhyto Therapeutics verfügt über beste Voraussetzungen, zu einem namhaften Player in Deutschland zu werden. Bunker Pflanzenextrakte GmbH, welche als deutschlandweit einziges Unternehmen über eine Sondergenehmigung des BfArm zu Anbau und Gewinnung von Cannabis zu wissenschaftlichen Zwecken verfügt, ist eine 100%ige Tochtergesellschaft von XPhyto. Das Unternehmen will in einem Atomschutzbunker an bis zu 70 verschiedenen Sorten Cannabis sativa und Cannabis indica forschen, darf aber auch eigene Cannabisöle gewinnen und hieraus kommerzielle Anwendungen entwickeln.

Um die erforderliche politische Unterstützung hat sich das Unternehmen bereits gekümmert. XPhyto CEO Hugh Rogers hat ein exklusives Forschungs- und Entwicklungsabkommen mit der biochemischen Fakultät der TU München abgeschlossen. Auch mit der University Alberta gibt es zwei strategische Kooperationen.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=C092nbKbW2E

XPhyto hat zudem seine Marktposition in Deutschland mit der Übernahme von Vektor Pharma deutlich verbessert. Der Betäubungsmittel-Spezialist verfügt unter anderem über eine Einfuhrgenehmigung für Cannabis womit lange Wartezeiten für die Erteilung der erforderlichen Lizenzen und Zertifizierungen entfallen. Die Genehmigungen, über die Vektor Pharma verfügt, umfassen Zulassungen im Zusammenhang mit konventionellen und cannabisbasierten verschreibungspflichtigen Medikamenten. Der Kaufpreis von rund 1,3 Mio. Euro könnte sich als echtes Schnäppchen erweisen und dürfte XPhyto jede Menge Zeit und Geld sparen.

Am 9. September teilte XPhyto Therapeutics mit, dass die Bunker Pflanzenextrakte GmbH ein exklusives Cannabisforschungs- und entwicklungsabkommen mit dem Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie der TU München unterzeichnet hat. Bunker ist eine 100%ige Tochter von XPhyto. Die gesamte Mitteilung dazu lesen sie hier: https://bit.ly/2k7H0Ul

XPhyto Therapeutics hat am. 19. September mitgeteilt dass man mit Stephen Schroeder ein exklusives europäisches Beratungsabkommen geschlossen habe. Dieses gilt für die Laufzeit von zwei Jahren. Anfänglich soll Schroeder Planung, Umbau und Inbetriebnahme der Hydrokultur- und Extraktionsanlage von XPhyto übernehmen. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2ksKWzl

Das neueste Update zu XPhyto finden Sie hier: https://bit.ly/2kzY5Xj

Auf dem Markt für Cannabisgetränke dürfte XPhyto zu einem wertvollen Partner hiesige Brauereien avancieren. Dank der Kooperation mit der TU München und dem Sitz der Tochtergesellschaft in Bayern könnten beispielsweise Oettinger, Augustiner und Erdinger eine Zusammenarbeit mit XPhyto Therapeutics Corp. (WKN: A2PPTN) anstreben. Was dies für den Aktienkurs bedeuten könnte, lesen Sie hier: https://bit.ly/2Zsmhy7



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