shareribs.com - London 14.02.2020 - Die Metallpreise zeigen sich an der London Metal Exchange am Freitag leichter. Der Markt kann die Sorgen über die konjunkturelle Entwicklung in China nicht abschütteln. Der Kupfermarkt dürfte trotz Nachfrageschwäche im Defizit bleiben.

Die Lage in China bleibt weiterhin schwierig. Der Ausbruch des Coronavirus Covid-19 konnte auch in dieser Woche nicht eingedämmt werden. Stattdessen hat eine neue Methodik bei der Erhebung der Zahl der Infektionen zu einem massiven Anstieg der Infiziertenzahlen geführt. Die Marktteilnehmer wägen nun ab, wie sich die Lage auf die globale Konjunktur auswirkt. In Asien scheint bereits klar, dass die Wirtschaft mindestens im ersten Quartal stark beeinträchtigt werden dürfte. Unter anderem geht die globale Flugbranche von Einbußen in Höhe von mehreren Milliarden US-Dollar aus.

Bei Fitch Solutions wurde mitgeteilt, dass die chinesischen Behörden das Virus in den nächsten Wochen eindämmen müsste, um eine nachhaltige Schwächung der Stimmung zu vermeiden.

Gleichzeitig sehen nicht wenige Ökonomen ein Marktfundament, das sich zuletzt verbessert hat. Einerseits deutet eine Reihe von Konjunkturindikatoren an, dass die Wirtschaftsleistung wieder klettert. Andererseits hängt viel von China ab. Produktionsausfälle bei Zulieferern sorgen auch in anderen Ländern für Engpässe und schwächen damit das Wachstum.

Bei Kupfer gilt das Fundament als stark. Laut Reuters könne das Defizit in diesem Jahr bei 160.000 Tonnen liegen, womit dieses gegenüber 2019 wachsen dürfte. Während das erste Quartal für die chinesische Wirtschaft als verloren gilt, könnte es im zweiten Quartal zu einer Aufholbewegung kommen, die auch die Metallmärkte stärken dürften.

Der Minenkonzern First Quantum Minerals hat im vierten Quartal 204.270 Tonnen Kupfer produziert, nach 158.304 Tonnen im Vorjahreszeitraum. Auf Sicht des Gesamtjahres war ein Plus von 16 Prozent auf 702.148 Tonnen zu verzeichnen. Für das vierte Quartal meldete First Quantum einen Umsatz von 1,284 Mrd. USD und ein EBITDA von 511 Mio. USD.

Die Metallbestände an der LME gingen zuletzt zurück. Die Bestände von Aluminium gingen auf 1,221 Mio. Tonnen zurück, die Kupferbestände gingen auf 164.550 Tonnen zurück. Bei Nickel war ein Anstieg auf 210.066 Tonnen zu verzeichnen.

Die Tonne Kupfer verliert 0,3 Prozent auf 5.763 USD, Aluminium gibt 1,0 Prozent auf 1.722 USD ab. Blei korrigiert um 0,9 Prozent auf 1.865 USD, Nickel büßt 0,8 Prozent auf 13.098 USD ein und Zink verliert 0,9 Prozent auf 2.147 USD.



Die weiter fortschreitende Digitalisierung sorgt gerade bei hochwertigen Rohstoffen für einen fortgesetzten Nachfrageanstieg. Dies hat die Europäische Union und die USA veranlasst, eine Reihe von Rohstoffen als strategisch einzustufen, womit deren Verfügbarkeit und Bedeutung einen höheren Stellenwert erhält. Einer dieser Rohstoffe ist das Schwermetall Wolfram, welches eine besonders hohe Dichte und den höchsten Schmelzpunkt aller Metalle aufweist.

Almonty Industries Inc. (WKN: A1JSSD) hat sich auf die Produktion von Wolfram zu geringen Kosten spezialisiert. Almonty Industries gehört das südkoreanische Sangdong-Projekt. Dort wurden in der Vergangenheit bereits fast 1.400 Bohrlöcher in die Erde getrieben, womit eine gute Datenlage sichergestellt ist. Die Produktionskosten für die Mine werden auf 110 bis 120 USD je mtu geschätzt, weit weniger als bei chinesischen Wettbewerbern. Das Sangdong-Projekt verfügt zudem über eine stark ausgebaute Infrastruktur, deren Gegenwert allein rund 200 Mio. bis 300 Mio. CAD entspricht und die einen optimalen Betrieb der Mine sicherstellen dürfte.

Dies ist auch notwendig, schließlich plant Almonty Industries Inc. (WKN: A1JSSD) die Produktion bis 2025 auf 500.000 mtu Wolframkonzentrat pro Jahr zu steigern. 210.000 mtu p.a. sind bereits in Abnahmeverträgen mit der österreichischen Plansee Group, einem der wichtigsten Hersteller nachgelagerter Wolframprodukte, gebunden (lesen Sie die gesamte Mitteilung hier: https://bit.ly/2SkPLsk). Dieser Vertrag wurde erst kürzlich um fünf auf fünfzehn Jahre verlängert, was für Almonty Mindestumsätze von 750 Mio. CAD für diesen Zeitraum bedeutet. Gleichzeitig sichert sich das Unternehmen damit gegen fallende Weltmarktpreise für Wolfram ab, kann aber auch von höheren Preisen profitieren. Die verbleibenden 290.000 Tonnen dürften in Südkorea willige Abnehmer finden. Die Technologiebranche des Landes ist auf Wolfram angewiesen - im vergangenen Jahr hat allein die Halbleiter-, LED- und LCD-Branche ein Drittel der Wolframimporte aus China abgenommen.


Quelle: www.almonty.com

Der südkoreanische Markt ist für Almonty Industries Inc. (WKN: A1JSSD) somit von besonderer Bedeutung, weshalb man dort ein Zweitlisting am KOSDAQ-Segment anstrebt. Ein weiteres Listing in Österreich plant Almonty ebenfalls, womit das Interesse der Investoren sichergestellt sein dürfte. Im vergangenen Geschäftsjahr 2019 hat Almonty bereits einen Umsatz von gut 48 Mio. CAD erwirtschaftet und konnte einen Nettogewinn ausweisen. Kürzlich wurde zudem bekannt, dass man von der deutschen KfW IPEX-Bank GmbH, eine 100%ige Tochtergesellschaft der KFW Bankengruppe, eine verbindliche Zusage über Fremdkapital im Umfang von 76 Mio. USD für die vorgeschlagene Projektfinanzierung für Entwicklung und Betrieb der Sangdong-Mine erhalten hat. Allein diese Zusage ist für die weitere Entwicklung von Almonty Industries Inc. (WKN: A1JSSD) von enormer Bedeutung. Wieso die Almonty-Aktie so günstig bewertet ist und was für ein attraktives Kurspotenzial sie bietet, lesen Sie in der jüngsten Profiteer-Ausgabe: https://bit.ly/2ULQBAa


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