shareribs.com - New York 26.02.2020 - Tesla hat seine Kooperation bei der PV-Zellproduktion im US-Bundesstaat New York beendet. Der Stromversorger Iberdrola steigerte seinen Gewinn deutlich, während die Investitionen in erneuerbare Energien weiter zunehmen.

Medienberichten zufolge hat der Autobauer Tesla die Kooperation mit Tesla in der Gigafactory 2 im Bundesstaat New York zu Mai beendet. Bis September soll der Ausstieg von Panasonic abgeschlossen sein. Wie Nikkei Asian Review mitteilte, soll die Kooperation beim Bau von E-Autobatterien hiervon unberührt bleiben.

Die Zusammenarbeit in New York wurde im Jahr 2016 begonnen, 2017 wurden die ersten Produkte hergestellt. Wie weiterhin berichtet wird, beabsichtigten beide Unternehmen, die Komponenten von Panasonic im Solardach von Tesla einzubauen. Dieses soll sich visuell sehr stark an herkömmlichen Dächern orientieren und gleichzeitig Strom erzeugen. Die Zellen von Panasonic haben diese Kriterien jedoch nicht erfüllt.

Tesla hat kürzlich das erste Solardach in den USA installiert und will in diesem Jahr mit dem großangelegten Ausbau in den USA beginnen. Dazu wurde vor einigen Tagen in Kalifornien eine Werbeveranstaltung durchgeführt, um Mitarbeiter für Teslas Team in dem Bundesstaat zu gewinnen.

Iberdrola steigert Gewinn deutlich

Der spanische Energieversorger Iberdrola hat für das vergangene Jahr eine starke Entwicklung gemeldet. Selbst die nahezu verdoppelten Investitionen in erneuerbare Energien haben daran nichts geändert.

Iberdrola meldete für das abgelaufene Jahr einen EBITDA von 10 Mrd. Euro, der Nettogewinn stieg um 13 Prozent auf 3,4 Mrd. Euro. Gleichzeitig stieg der Umsatz um 3,9 Prozent auf 36,4 Mrd. Euro.

Der Energieversorger hat seine Investitionen im vergangenen Jahr um 32 Prozent auf 8,16 Mrd. Euro gesteigert. Der Anteil für Erneuerbare stieg dabei auf 41 Prozent und belief sich auf 3,34 Mrd. Euro. Verglichen mit dem Vorjahr stiegen die Investitionen hier um 85 Prozent. Gleichzeitig sorgte eine schwache Entwicklung im spanischen Wasserkraftgeschäft für einen Rückgang bei Umsatz und EBITDA.

2019 wurden die Erzeugungskapazitäten aus erneuerbaren Energien um 9,4 Prozent auf 31,9 GW gesteigert. Dabei verfügt das Unternehmen in Spanien über PV-Kapazitäten im Umfang von 500 MW, in den USA stiegen die Kapazitäten auf 143 MW.



Der Klimawandel wird die globale Energiewirtschaft in den kommenden Jahren noch vor erhebliche Herausforderungen stellen. Gegenwärtig scheint klar, dass Strom aus erneuerbaren Energien wie Wind, Wasser und Sonne allein kein Ersatz für fossile Brennstoffe wie Kohle und Öl sein können. Die Arbeit hieran schreitet zügig voran, der primäre Energiebedarf ist aber derart hoch, dass mittelfristig die Verstromung von Gas einer der wesentlichen Energielieferanten sein wird. Unternehmen wie Nordex oder Envitec Biogas haben in den letzten Jahren die Grundlagen gelegt, um den zunehmend strengen gesetzlichen Anforderung an die Energiewirtschaft Rechnung zu tragen. Die Redaktion von Profiteer hat ein Unternehmen gefunden, das in die Fußstapfen von Nordex und Envitec treten könnte:

Greenlane Renewables Inc. (WKN: A2PW90) ist mit rund 120 Installationen in 18 Ländern bereits heute Weltmarktführer. Greenlane liefert Anlagen für die Aufbereitung von Biogasen zu Bioerdgas bzw. Biomethan auf. Biogase entstehen unter anderem auf Deponien und tragen, wenn sie nicht aufgefangen werden, verstärkt zum Klimawandel bei. Eine der weltweit größten Anlagen für die Aufbereitung von Biogasen, geliefert von Greenlane, steht im mecklenburgischen Güstrow. Einem Bericht des Weltbiogasverbandes zufolge könnte bei einer umfassenden Installation von entsprechenden Auffanganlagen weltweit durch die Biogasindustrie jährlich rund 4 Mrd. Tonnen CO2-Äquivalente eingespart werden.


Quelle: www.greenlanerenewables.com

Bis dahin ist es noch ein weiter Weg - bislang werden lediglich zwei Prozent der so entstehenden Rohstoffe aufgefangen und verwertet. In den vergangenen zwölf Monaten hat sich hier aber gerade in den USA viel getan, was unter anderem beim Greenlane-Wettbewerber Xebec zu einem massiven Kursanstieg beigetragen hat. Es ist wahrscheinlich, dass Greenlane heute dort steht, wo Xebec vor einem Jahr stand. Greenlane Renewables (WKN: A2PW90) gab kurz vor Weihnachten bekannt, dass man in Kalifornien einen Auftrag im Umfang von 8,3 Mio. Dollar für die Aufbereitung von Deponiegas erhalten hat. Das so gewonnene aufbereitete Biogas (RNG) soll dann ins lokale Gasnetz eingespeist werden, das von SoCalGas betrieben wird.

Angesichts des wachsenden Bewusstseins für den Klimawandel, haben viele US-Bundesstaaten und Städte angekündigt, sich den Zielen zum Pariser Klimaabkommen verpflichtet zu fühlen. Dementsprechend sorgen politische Entscheidungen, nicht nur in den USA, für ein Umfeld, in dem der Einsatz alternativer Energiequellen zunehmend gefördert wird.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=RRpvIDRMnwY

Greenlane könnte seinen Umsatz von 11-12 Mio. CAD im Jahr 2019 auf 20 Mio. CAD im laufenden Geschäftsjahr steigern. Der aktuelle Auftragsbestand lässt dies plausibel erscheinen. Das Unternehmen will zudem ein „Build, Own and Operate“-Modell einführen, im Rahmen dessen sich wiederkehrende und langfristige Umsätze generieren lassen. Weiterhin weist die Sales Pipeline des Unternehmens gegenwärtig ein Volumen von 660 Mio. CAD auf.

Am 28. Januar teilte Greenlane mit, dass man SWEN Capital Partners als Partner für innovative Finanzierungslösungen für schlüsselfertige Biogasaufbereitungsanlagen gewinnen konnte. Dazu soll ein Joint Venture zwischen gegründet werden. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2tULkes

Bereits heute liegt die installierte Auffangkapazität von Greenlane über jener bekannter Wettbewerber wie Air Liquide oder Xebec. Analyst Ahmad Shaath von Beacon Securities teilte dazu kürzlich mit, dass Greenlane sich schneller entwickeln könne als Xebec, die binnen zwölf Monaten von 0,75 CAD auf 2,68 CAD kletterte, da das Unternehmen größere Aufträge als erwartet gewinnen kann. Vor diesem Hintergrund scheint die gegenwärtige Bewertung von Greenlane Renewables (WKN: A2PW90) mit 29,4 Mio. CAD eine großartige Kaufgelegenheit. Mehr zu Greenlane Renewables finden Sie hier: https://bit.ly/2NuQV1J

Am 6. Februar gab Greenlane Renewables bekannt, dass man einen Systemliefervertrag im Umfang von 7,0 Mio. CAD mit der Renewable Natural Gas Co. unterzeichnet hat. Die Auftragsvergabe erfolgte an die 100-Prozenttochter Greenlane Biogas North America. Der Vertrag umfasst die Lieferung dreier Biogas-Aufbereitungssysteme, die Greenlanes selbstentwickelte Wasserreinigungstechnologie nutzt. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2v5tIgh

Greenlane Renewables gab am 13. Februar bekannt, dass im Rahmen der jüngsten Kapitalerhöhung die Käufer ihre Option zum Kauf von weiteren drei Millionen Einheiten zum Preis von 0,50 Cents je Einheit genutzt haben. Insgesamt steigen die Bruttoeinnahmen aus der Kapitalerhöhung damit auf 11,5 Mio. CAD. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2Srv0vn

Am 19. Februar wurde mitgeteilt, dass die Kapitalerhöhung beendet wurde. Die erlösten Mittel betragen 11,5 Mio. CAD. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/329uVQf

Ein Analyst von Paradigm Capital hat kürzlich das Kursziel für die Aktie von Greenlane Renewables (WKN: A2PW90) deutlich angehoben. Lesen Sie die gesamte Mitteilung hier: https://bit.ly/2uz4Nlo


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