shareribs.com - Sydney 18.04.2018 - Der Bergbaukonzern Rio Tinto hat seinen Ausstoß von Eisenerz und Kupfer im ersten Quartal steigern können. In den kommenden drei Jahren will das Unternehmen Milliarden in die Sicherstellung des Angebots investieren.

Rio Tinto hat im ersten Quartal 80,3 Mio. Tonnen Eisenerz aus der australischen Region Pilbara exportiert. Die Gesamtproduktion der dortigen Vorkommen lag bei 83,1 Mio. Tonnen und damit um acht Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau.

Das Unternehmen teilte mit, dass es weniger wetterbedingte Beeinträchtigungen gegeben habe. Außerdem sei die Produktion in der Silvergrass-Mine hochgefahren worden.

Weiterhin sank die Produktion von Kokskohle um fast ein Drittel auf 1,1 Mio. Tonnen, was auf geringere Erträge und Wartungsarbeiten zurückgeführt wird.

Die Kupferproduktion lag mit 139.300 Tonnen um knapp zwei Drittel über dem Vorjahresniveau. Im vergangenen Jahr war der Ausstoß wesentlich von einem wochenlangen Streik in der chilenischen Escondida-Mine beeinträchtigt worden.

Um die Produktion von Eisenerz sicherstellen zu können, will das Unternehmen in den nächsten drei Jahren jeweils rund eine Milliarde US-Dollar in der Pilbara-Region investieren. Zudem gibt es Untersuchungen zu einer Mine, für die rund 2,2 Mrd. USD investiert werden müssen. Diese könnte in drei Jahren in Betrieb genommen werden.

Während steigende Rohstoffpreise für das Unternehmen in den vergangenen Quartalen eine Verbesserung des Umfeldes bot, sorgt nun die Inflation der Produktionskosten für neue Herausforderungen. Auch geopolitische Spannungen, allen voran im Handel, sieht das Unternehmen kritisch entgegen.

Die Investoren nehmen die Daten positiv aus. Die Aktie von Rio Tinto steigt in London um 3,3 Prozent.